Willich, 25.08.2016, von THW/ Sabrina Strauch

Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ehrt Edgar Peters für 50 Jahre ehrenamtliches Engagement

Die Anerkennung für 50 Jahre ehrenamtliches Engagement gilt Edgar Peters, der heute im Brückenlager von Straßen.NRW durch die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) für seinen beispielhaften Einsatz im Zivil- und Katastrophenschutz geehrt wurde. Peters leistete insbesondere bei der Kooperation und Vernetzung der THW Fachgruppe Brückenbau einen wertvollen Beitrag, wie Gerd Friedsam, Vizepräsident Bundesanstalt THW, und Dr. Hans-Ingo Schliwienski, Landesbeauftragter Bundesanstalt THW Landesverband NRW, in ihren Ansprachen betonten.

Foto: THW/ Sabrina Strauch

Nach den heftigen Naturkatastrophen in den letzten Monaten, gab es diesmal einen erfreulichen Anlass, der die Vertreter der lokalen Politik und Hilfsorganisationen in das Brückenlager von Straßen.NRW am Nordkanal führte. In einem Festakt wurde Edgar Peters vor rund 70 Gästen für seinen beispielhaften Einsatz im Zivil- und Katastrophenschutz geehrt.

1965 begann Peters seine ehrenamtliche Laufbahn als Zugführer im THW Ortsverband Düren und wechselte 1976 in den THW Ortsverband Mönchengladbach, wo er schließlich den Zugführer des Brückenbauzuges und Brückenbauleiter übernahm. Bereits bei der Verleihung des Ehrenzeichens in Silber im Jahre 1985 wurde er als "unentbehrlicher Berater" für den THW Ortsbeauftragten beschrieben. Vor allem sein Sachverstand, welcher über den Fachbereich des Bergungsdienstes weit hinausgeht und seine bedeutsamen und förderlichen Kontakte zu Feuerwehr und anderen Organisationen wurden zur Begründung herangezogen. 1990 übernahm Peters schließlich selbst die Aufgabe des THW Ortsbeauftragten in Mönchengladbach und gab diese erst in 2010 aufgrund der damaligen Altersgrenze ab.

Ungeachtet seiner Position im Technischen Hilfswerk galt und gilt sein Engagement vor allem dem Brückenbau. Dies stellte er bei zahlreichen Einsätzen der THW Fachgruppe Brückenbau beispielsweise in Bochum (1997), am Schloss Rheydt (1999), Dresden (2003), Simmerath (2004) und Aachen (2009) unter Beweis. Letztere Behelfsbrücke steht noch heute.

"Er war und ist gefragter Ansprechpartner zu diesem Thema. Das hat 2016 eindrucksvoll gezeigt, als das THW im Juni drei Behelfsbrücken in Wachtberg in nur fünf Tagen errichtet hat. Edgar Peters war bei der Planung und dem Bau der Brücken stets mit Rat und Tat dabei." betont Dr. Hans-Ingo Schliwienski, Landesbeauftragter Bundesanstalt THW Landesverband NRW. "Er hat in seiner langen Dienstzeit einen wertvollen Beitrag zur Kooperation und Vernetzung der Fachgruppe Brückenbau geleistet. Seinem engen Kontakt zu Straßen.NRW ist es zu verdanken, dass es einen regelmäßigen Austausch und gemeinsame Übungen gibt."

Auch nach 50 Jahren unterstützt Edgar Peters den Ortsverband und vor allem den Bereich Brückenbau in ganz Deutschland. Auch bei der nächsten großen Brückenbauübung des THW in Konz, wird er wieder in vorderster Reihe stehen und sein Fachwissen weitergeben.


  • Foto: THW/ Sabrina Strauch

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